Nachrichten » Kunstmaler_innen

  • Künstlerbeitrag: Simona Ledl - Eine Dichotomie zwischen abstrakter Malerei und figurativer Zeichnung

    Simona Ledl

    Ein Text von Simona Ledl

    Simona Ledl ist eine visuelle Künstlerin aus Salzburg. Ihre Werke sind Paradoxe, zugleich geplant und zufällig, undurchdringlich und transparent. Wie die Inspiration ihren eigenen Pfad geht, so folgt auch die Künstlerin in ihrem kreativen Prozess der Erforschung des Intuitiven. Sie sucht den stetigen Dialog mit dem Werk als einen kontinuierlichen Austausch zwischen Expression und Interpretation. Fragen wie: "Was vermittelt mir das Bild?" oder "Wie kann ich die schon kreierten Strukturen nutzen um meinen Motiven Form zu geben?" stehen während der Entstehung im Vordergrund und nehmen maßgeblich Einfluss auf das Ergebnis.

    Besonders ihre Kombination von abstrakter Malerei und figurativer Zeichnung schafft eine Synthese zweier Pole die nicht unterschiedlicher sein könnten.

    Nähe zur Natur einerseits, vor allem aber die Inspiration und positive Energie, die sie erweckt, spielen eine wichtige Rolle in Simona‘s Arbeitsprozess. Obwohl sie Natur und Landschaft nur selten als Motive für ihre Arbeiten wählt, beeinflussen und inspirieren sie diese Sujets in vielerlei Hinsicht.

  • Künstlerbeitrag: Edeltraud Klöpfer - Digitale Kunst

     

     

    Ein Text von Edeltraud Klöpfer

    Digitale Fotografien werden am PC künstlerisch bearbeitet. Wichtig und charakteristisch sind die geometrischen Grundstrukturen, die durch Licht und Schatten, Kontraste, Effekte, Perspektiven und Farben ergänzt, überlagert und verändert werden. Dadurch entsteht eine neue Variante der Abstraktion - eine spannungsvolle Synthese
    aus Fotografie und Malerei.

    Edeltraud Klöpfer arbeitet als freischaffende Künstlerin in ihrer ART-Design-Galerie in Starnberg und setzt sich seit 2006 intensiv mit der digitalen Kunst auseinander. Für ihre ART of photo © Bilder wurde sie mehrfach ausgezeichnet: 2009 Internationaler Designpreis Kunstprojekt "20 Jahre Mauerfall Berlin" / 2009 + 2011 3. und 2. Kunstpreis der Stadt Starnberg.

  • Künstlerbeitrag: Nadine Nau - Eiszeit

    Ein Text von Nadine Nau

    Erst im Jahr 2016 habe ich wieder begonnen zu malen. Ich hatte bis dahin zwanzig Jahre lang keine Farben oder Pinsel mehr berührt. Solange brauchte es, dass ich über die Frustration, an der Universität der Künste nicht angenommen worden zu sein, hinweggekommen war. Nach einem Aufenthalt in Indien packte mich der Mut wieder und ich nutzte jede freie Minute, um mit Farben und Formen auszudrücken, was in mir ruhte. Ich hatte viel aufzuholen. Das Bild, welches Sie hier sehen, ist das Letzte, was ich im Oktober 2017 gemalt habe und verweist noch einmal auf die Starre, in der ich mich befunden habe. Es ist bereits verkauft.
    Sie können meine Arbeiten auf Instagram (Nanauart) oder Facebook (artandlife2016) sehen, meinen Werdegang als Künstlerin verfolgen.
    Meinen Lebensunterhalt verdiene ich mit meinem Beruf als Studienrätin. Ich unterrichte leidenschaftlich gern Deutsch, Geschichte und Theater. In jüngster Zeit wurde die Schule, in der ich arbeite, auf meine Beschäftigung aufmerksam und setzt mich nun auch als Kunstpädagogin ein. So kann ich Beruf und Berufung miteinander verknüpfen und bin unendlich dankbar. Die Eiszeit ist vorüber.

  • Künstlerbeitrag: Willy Sinn - Kunst und Expeditions Fotografie

     

     

     

     

     

     

     

     

    Ein Text von Willy Sinn

    Seit den neunziger Jahren nimmt der 1960 in Würzburg geborene Expeditions-, Reise- und Landschaftsfotograf Willy Sinn an Extrem-Expeditionen teil, die ihn in die entlegensten Teile unserer Welt führen. Afrika, Asien und Europa sind seine bevorzugten »Arbeitsplätze«, die er uns aus seinem eigenen, oft völlig ungewohnten Blickwinkel präsentiert. 1994 unternahm er eine Ost-West-Durchquerung der Insel Kalimantan (Borneo) in Indonesien. 1995 startete er mit einer Expedition nach Irian Jaya (West Papua Neuguinea). Als einer der ersten Weißen besuchte er dort das »Tal der Steinäxte« im Regenwald. Dort porträtierte er eine der letzten paläolithischen Kulturen unserer Erde. Mit der für ihn typischen einfühlsamen Distanz gelangen ihm wunderbare Portraits eines längst vergessenen Volkes. 1996 ging er zu Fuß durch die Wüste Gobi in der Mongolei. Es folgten weitere Expeditionen sowie mehrere Weltreisen... Seit 2003 begeistert Willy Sinn sein Publikum in zahlreichen Ausstellungen, Museen sowie Galerien in Deutschland, Polen, Türkei und Dubai. Für die Fotografie lebt und arbeitet er in Peiting (Allgäu/Deutschland).

  • Künstlerbeitrag: Bea Garding-Schubert - "Open world" im Spray paint

     

     

    Ein Text von Bea Garding-Schubert

    Bea Garding-Schubert hat sich klar entschieden. „Kunstschaffen ist für mich Kraft und Zuversicht“, sagt sie. Und weiter: „Meine Arbeiten sollen für den Betrachter Hoffnungsträger sein.“
    Mit großer Konsequenz und Entschlossenheit setzt sie diesen Anspruch in die künstlerische Praxis um. Ihre Werkserie „Open world“ ist von einer radikalen Farbigkeit, der gestalterische Duktus ist expressiv. Die vorherrschende Spraytechnik, deutlich durch die Street Art inspiriert, sorgt für zusätzliche Dynamik. Die künstlerische Abstraktion lädt den Betrachter ein, einzutauchen in „surreale Räume und Welten“. Da ist viel Wärme und Licht.
    Bea Garding-Schuberts künstlerisches Schaffen wird von einer intensiven Ausstellungstätigkeit begleitet. In Deutschland und Spanien, zuletzt aber auch in der Soho Artspace Gallery in New York und dem "Salon de Barcelona".
    Die Lust auf eine unmittelbare, unverstellte Erfahrung, Offenheit, Neugier, Toleranz, das sind sicherlich die Eigenschaften, die Bea Garding-Schubert auszeichnen und die sich immer wieder aufs Neue so frisch und unverkrampft in ihren künstlerischen Arbeiten spiegeln. Das nachfolgende Video gibt Einblicke in Ihre Arbeitsweise:

    Mehr von Bea Garding-Schubert: www.garding-schubert.de